Lernort Sozialdorf Herzogsägmühle
Ausstellungen – Archiv – Bildungsarbeit
Der Lernort Sozialdorf Herzogsägmühle hat es sich zur Aufgabe gemacht, die 128-jährige Geschichte von Herzogsägmühle zu erforschen, aufzubereiten und erlebbar zu machen. Der Lernort will einen Beitrag zu aktuellen Debatten um Inklusion und soziale Verantwortung leisten.
Der Lernort richtet sich an Bürger*innen von Herzogsägmühle, Interessierte aus der Region, Bildungsgruppen und Schulen, Einrichtungen der Sozialen Arbeit und des Gesundheitswesens.
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Aktuelles
Gegen das Vergessen – Gedenkbroschüre für die Opfer und Verfolgten des bayerischen Landesverbandes für Wander – und Heimatdienst 1936 – 1945.
Mit dem Gedenkbuch legen wir einen weiteren Baustein zur Aufarbeitung der Geschichte des Zentralwanderhofs Herzogsägmühle während der Zeit des Nationalsozialismus. Wir erinnern an die Menschen, die in dieser Zeit Leid erfahren haben – durch Ausgrenzung, Zwangsarbeit und systematische Entrechtung.
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zur Pressemeldung der Diakonie München und Oberbayern
Lernort Sozialdorf Herzogsägmühle
Herzogsägmühle – ein Dorf im Pfaffenwinkel. Es gibt eine Kirche, einen Maibaum, ein Wirtshaus und einen Supermarkt, Vereine, Schulen, Wohnhäuser und ein Seniorenheim, eine Gärtnerei, ein landwirtschaftliches Gut, Handwerks- und Gewerbebetriebe und einen Friedhof. Ein ganz normales Dorf also.
Das heutige Sozialdorf Herzogsägmühle wandelte sich von der Notaufnahme für Wanderarme im ausgehenden 19. Jahrhundert hin zum diakonischen Anbieter vielfältiger sozialer Dienste und Ort zum Leben.
Der Lernort richtet sich an Bürger*innen von Herzogsägmühle, Interessierte aus der Region, Bildungsgruppen und Schulen, Einrichtungen der Sozialen Arbeit und des Gesundheitswesens.
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), Projektunterstützung durch die lokale Aktionsgruppe Auerberg-Pfaffenwinkel e.V.
Ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht
in den Jahren 2024 – 2025
Das Projekt wurde in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) in den Jahren 2024 – 2025 gefördert.
Auftrag der Stiftung EVZ ist es, die Erinnerung an das Unrecht der nationalsozialistischen Verfolgung lebendig zu halten, die daraus erwachsende Verantwortung im Hier und Heute anzunehmen und die Zukunft aktiv zu gestalten. Zentrales Motiv der Stiftungsgründung im Jahr 2000 war die Auszahlung humanitärer Ausgleichsleistungen an ehemalige Zwangsarbeiter:innen des NS-Regimes – ein Meilenstein der deutschen Aufarbeitung. Heute fördert die Stiftung über ihre Handlungsfelder Bilden und Handeln Projekte, die den Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung, der Völkerverständigung und der Stärkung von Menschenrechten dienen.
Veranstalter
Verein Dorfentwicklung und Landespflege Herzogsägmühle e.V.
Kapellenfeld 5
86971 Peiting-Herzogsägmühle
Telefon: 0 88 61 219-4400
E-Mail: info-lernort@herzogsaegmuehle.de
Kontakt
Babette Müller-Gräper
Historikerin, MA
Von-Kahl-Str. 4
86971 Peiting-Herzogsägmühle
Telefon: 0 88 61 219-4438
E-Mail: babette.mueller.graeper@herzogsaegmuehle.de